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SOP MKK

Alphablocker

Alphablocker sind gefässerweiternde und blutdrucksenkende Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihypertonika und Sympatholytika.

Analgetika

Analgetika (sg. Analgetikum) sind Medikamente die schmerzstillend wirken. Wobei meist keine APs an afferenten Nervenfasern beeinflusst werden (Sensorik anderer Sinneseindrücke bleibt unberührt).

  • Esketamin (Ketanest S®, Esketamin Inresa®)
  • Fentanyl (Fentanyl®-Janssen)
  • Morphin (Morphin®)
  • Nalbuphin (Nubain®, Nalpain®)
  • Paracetamol (Perfalgan®, ben-u-ron®)
  • Piritramid (Dipidolor®)
  • Sufentanil (Sufenta®)

Anästhetika

Ein Medikament, das eine reversible Verminderung oder Ausschaltung der Schmerzempfindung bewirkt und unter anderem der Führung einer Narkose zu Operationszwecken dient.

  • Esketamin (Ketanest S®, Esketamin Inresa®)
  • Methoxyfluran (Penthrox®)
  • Propofol (Disoprivan®, Recofol®)

Antagonisten

Eine Substanz oder Struktur, die die Wirkung einer Referenzsubstanz oder -struktur (Agonist) [insbesondere an Neurotransmittern] aufhebt oder eine entgegengesetzte Wirkung entfaltet.

Antiallergika

Ein Medikament, das die Symptome einer allergischen Erkrankung beseitigt oder zumindest lindert.

Antiarrhythmika

Ein Medikament zur Therapie von Herzrhythmusstörungen.

  • Amiodaron (Cordarex®)
  • Lidocain (Xylocain® 2%)
  • Metoprolol (Beloc®)

Antiasthmatika

Medikamente, die zur Therapie des asthmatischer Symptomatik dienen.

Antibiotika

Substanzen, die einen hemmenden Einfluss auf den Stoffwechsel von Mikroorganismen haben und so deren Vermehrung oder Weiterleben unterbinden.

Anticholinergika

Auch Parasympatholytika, werden Substanzen bezeichnet, welche die Wirkung des Parasympathikus herabsetzen.

  • Atropin (Atropin)
  • Atropin-AD [Antidot] (Atropin®)
  • Butylscopolamin (Buscopan®, BS-ratiopharm®)

Antidota

Eine Substanz, die ein Gift oder Medikament inaktivieren oder dessen Wirkung herabsetzen bis aufheben kann. Werden im Rahmen von Vergiftungen eingesetzt.

  • Atropin-AD [Antidot] (Atropin®)
  • Flumazenil (Anexate®)
  • Naloxon (Narcanti®, Naloxon B.Braun®)

Antiemetika

Medikamente mit antiemetischer Wirkung, d.h. Medikamente die das Erbrechen verhindern.

  • Dimenhydrinat (Vomex A®)
  • Ondansetron (Ondansetron, Zofran®)

Antiepileptika

Ein Medikament, das zur Behandlung oder Verhinderung von epileptischen, z. B. tonisch-klonischen Anfällen eingesetzt wird.

  • Levetiracetam (Keppra®)

Antifibrinolytika

Antifibrinolytika wirken durch eine Inhibition der Fibrinolyse im Blut, d. h., sie bewirken einen verringerten Abbau des Thrombus und somit eine erhöhte Gerinnung.

  • Tranexamsäure (TXA) (Cyklokapron®)

Antihistaminika

Ein Wirkstoff, welcher die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin abschwächt oder aufhebt, indem er Histamin-Rezeptoren blockiert oder ihre Rezeptoraktivität noch unter die Basalaktivität senkt.

  • Clemastin (Tavegil®)
  • Dimenhydrinat (Vomex A®)
  • Dimetinden (Fenistil®, Histakut®)

Antihypertensiva

Sammelbegriffe für blutdrucksenkende Arzneimittel, die in der Medizin zur Behandlung der arteriellen Hypertonie oder der hypertensiven Krise eingesetzt werden.

  • Urapidil (Urapidil®, Ebrantil®)

Antihypotonika

Wirkstoffe gegen akute Hypotonie welcher keine Katecholamin ist

  • Urapidil (Urapidil®, Ebrantil®)

Antikoagulanzien / Geri...

Wirkstoffe zur Hemmung der Blutgerinnung und damit im Unterschied zu den Thrombozytenaggregationshemmern „echte“ Gerinnungshemmer. Sie unterdrücken die Entstehung von Thromben v.a. in Gefäßen mit geringem Blutfluss und geringen Scherkräften (d.h. in venösen Gefäßen).

  • Heparin (Heparin-Natrium LEO, Liquemin®)

Antikonvulsiva

Ein Antikonvulsivum wird zur Behandlung epileptischer Erkrankungen. bzw. Anfallserkrankungen eingesetzt.

  • Diazepam (Valium®)
  • Levetiracetam (Keppra®)
  • Midazolam (Dormicum®)

Antiphlogistika

Ein Medikament, das Entzündungsprozesse hemmt. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem auch Glukokortikoide oder nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR/NSAID).

  • Acetylsalicylsäure (Aspirin®, Aspirin i.v., ASS, A...)
  • Paracetamol (Perfalgan®, ben-u-ron®)

Antipyretika

Ein Medikament, das eine fiebersenkende Wirkung hat.

  • Paracetamol (Perfalgan®, ben-u-ron®)

Benzodiazepine

Benzodiazepine sind sedativ (beruhigend) und anxiolytisch (angstlösend) wirkende Arzneistoffe.

  • Diazepam (Valium®)
  • Lorazepam (Tavor® Expidet®)
  • Midazolam (Dormicum®)

Beta-2 Sympathomimetika

Sympathomimetika die über eine Beta-2-Rezeptor-Affinität verfügen.

  • Salbutamol (Salbutamol Fertiginhalat)

Betablocker

Ein Medikament, dass die Sympathikusaktivität hemmt und somit unter anderem den Blutdruck und die Herzfrequenz senkt.

  • Metoprolol (Beloc®)

Bronchospasmolytika

Als Bronchodilatatoren bezeichnet man Arzneimittel, welche die Bronchien erweitern, also zu einer Bronchodilatation führen. Sie werden vor allem zur Therapie des Asthma bronchiale eingesetzt.

  • Salbutamol (Salbutamol Fertiginhalat)

Coxibe

Coxibe sind entzündungshemmende Medikamente aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).

Depolarisierende Muskel...

Untergruppe der Muskelrelaxanzien, die als Agonisten am Acetylcholinrezeptor wirken.

Diuretika

Diuretika sind harntreibende Arzneimittel, welche für die Behandlung eines chronisch erhöhten Blutdrucks (Volumensenkung => Blutdruckabfall), oder bei Ödemen aufgrund einer Herzinsuffizienz verabreicht werden.

  • Furosemid (Lasix®)

Elektrolyte

Elektrolyte sind gelöste Salze oder Ionen im Körper, die elektrische Ladungen tragen und für wichtige Funktionen wie die Aufrechterhaltung des Flüssigkeitshaushalts und die Übertragung von Nervenimpulsen entscheidend sind.

  • Natriumchlorid (NaCl) (Isotone Kochsalz-Lösung 0,9 %)

Fibrinolytika / Thrombo...

Fibrinolytika (auch Thrombolytika genannt) sind Substanzen, die zur Notfallbehandlung von Krankheitszuständen indiziert sind, die durch Blutgerinnsel verursacht werden.

Glucokortikoide

Beschreibt eine Gruppe von Steroidhormonen, welche sowohl metabolische (Blutzuckerveränderungen) als auch antiphlogistische Effekte auf den menschlichen Körper haben.

  • Prednison/Prednisolon (Rectodelt® 100mg, Prednisolut®...)

H1-Blocker

H1-Antihistaminika oder H1-Blocker sind Arzeneimittel die durch Bindung an Histamin-Rezeptoren vom Typ 1 die Wirkung des Histamins blockieren.

  • Clemastin (Tavegil®)
  • Dimenhydrinat (Vomex A®)
  • Dimetinden (Fenistil®, Histakut®)

H2-Blocker

H2-Antihistaminika oder H2-Blocker sind Arzeneimittel die durch Bindung an Histamin-Rezeptoren vom Typ 2 die Wirkung des Histamins blockieren. Sie reduzieren die Magensäure.

  • Ranitidin (Ranitic®, Zantic® )

Hämostyptika

Hämostyptika sind Arzneimittel zur Blutstillung.

  • Tranexamsäure (TXA) (Cyklokapron®)

Heparine

Heparine sind körpereigene Vielfachzucker, die hemmend auf die Gerinnungskaskade wirken und daher auch therapeutisch zur Antikoagulation verwendet werden.

  • Heparin (Heparin-Natrium LEO, Liquemin®)

Hormone

Hormone sind körpereigene, biochemische Botenstoffe.

  • Oxytocin (Oxytocin)

Hypnotika

Ein Medikament das den Schlaf auslösen bzw. fördern kann.

Infusionen

Eine Infusionslösung ist eine sterile Flüssigkeit, die dem Körper von Außen zugeführt wird

Inhalationsanästhetika

Zentral depressive Wirkstoffe aus der Gruppe der Anästhetika die inhalativ verabreicht werden.

  • Methoxyfluran (Penthrox®)

Katecholamine

Als Katecholamine bezeichnet man die Gruppe der biogenen Amine Noradrenalin und Dopamin (primäre Katecholamine) sowie Adrenalin und deren Derivate (sekundäre Katecholamine).

  • Epinephrin (Adrenalin, Suprarenin®)

Lokalanästhetika

Medikamente, die eine örtlich begrenzte (lokale), reversible Verminderung oder Ausschaltung des Schmerzempfindens bewirken.

  • Lidocain (Xylocain® 2%)

Medizinische Gase

Gasförmige Substanzen, die zu medizinischen Zwecken genutzt werden, wie bspw. Sauerstoff oder Narkosegase.

  • Sauerstoff (O2) (Medizinischer Sauerstoff)

Muskelrelaxanzien

Medikamente zur Entspannung ("Relaxierung") der Skelettmuskulatur. Sie setzen den Muskeltonus herab und werden in der Anästhesie und in der Intensivmedizin zur Muskelrelaxation eingesetzt.

  • Atracuriumbesilat (Tracrium®)

Narkotika

Ein Anästhetikum, welches eine Narkose erzeugt.

  • Esketamin (Ketanest S®, Esketamin Inresa®)
  • Propofol (Disoprivan®, Recofol®)

Neuroleptika

Zur Behandlung von Psychosen angewandte Arzneimittel, die die motorische Aktivität hemmen, Erregung und Aggressivität dämpfen und das vegetative Nervensystem beeinflussen (psychotrope Wirkung).

Nicht-depolarisierende...

Untergruppe der Muskelrelaxanzien. Wirken als kompetitive Antagonisten am Nikotinrezeptor und verhindern über dessen Blockierung die Reizweiterleitung. Ihre Wirkung kann durch Antagonisten wie Neostigmin oder Pyridostigmin aufgehoben werden.

  • Atracuriumbesilat (Tracrium®)

Nichtopioid-Analgetika

Ein schmerzstillendes Arzneimittel, das seine Wirkung nicht durch Bindung an Opioidrezeptoren entfaltet und damit kein Opioid ist.

  • Esketamin (Ketanest S®, Esketamin Inresa®)
  • Paracetamol (Perfalgan®, ben-u-ron®)

Nitrate

Nitrate sind die Salze und Ester der Salpetersäure. Nitrate erweitern die venösen Kapazitätsgefäße und vermindern den Blutrückfluss zum Herzen, was eine Senkung der Vorlast und eine verbesserte Durchblutung des Herzmuskels nach sich zieht.

  • Glyceroltrinitrat (Nitrolingual®-Spray)

NSAR / NSAID

Als nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), auch nichtsteroidales Antiphlogistikum (NSAID), bezeichnet man schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Medikamente, die meist als Analgetika eingesetzt werden und über eine Hemmung der Cyclooxygenase wirken.

  • Acetylsalicylsäure (Aspirin®, Aspirin i.v., ASS, A...)

Opiate

Schmerzstillende Arzneimittel, die sich an die Opioidrezeptoren binden und meist zur Behandlung von starken Schmerzen eingesetzt werden.

  • Fentanyl (Fentanyl®-Janssen)
  • Morphin (Morphin®)
  • Nalbuphin (Nubain®, Nalpain®)
  • Piritramid (Dipidolor®)
  • Sufentanil (Sufenta®)

Opioid-Antagonisten

Medikamente, die die Wirkung von Opiaten rückgängig machen.

  • Naloxon (Narcanti®, Naloxon B.Braun®)

Parasympatholytika

Auch Anticholinergika, werden Substanzen bezeichnet, welche die Wirkung des Parasympathikus herabsetzen.

  • Atropin (Atropin)
  • Butylscopolamin (Buscopan®, BS-ratiopharm®)

Parasympathomimetika

Medikamente die die Aktivität des Parasymphatikus anregen. Inkl. indirekter Parasympathomimetika

Schleifendiuretika

Schleifendiuretika führen zur Ausscheidung großer Mengen von Gewebeflüssigkeit, indem sie in der Niere im aufsteigenden Teil der Henle-Schleife ein Transportprotein hemmen.

  • Furosemid (Lasix®)

Sedativa

Ein Sedativum oder Beruhigungsmittel ist ein Arzneimittel, das eine allgemein beruhigende bzw. aktivitätsdämpfende Wirkung hat.

  • Diazepam (Valium®)
  • Lorazepam (Tavor® Expidet®)
  • Midazolam (Dormicum®)

Sonstiges

Medikamente die keiner Arzneimittelgruppe zugeordnet werden können.

Spasmolytika

Spasmolytika (sg. Spasmolytikum) fassen all jene Arzneimittel zusammen, deren gemeinsame Eigenschaft es ist den Tonus der glatten Muskulatur herabzusetzen. So werden z.B. die durch Verkrampfen der Organmuskulatur um einen Nierenstein herum hervorgerufenen Kolik-Schmerzen herabgesetzt. Muskelrelaxantien hingegen setzten den Tonus der Skelett-Muskulatur (Quergestreifte Muskulatur) herab.

  • Butylscopolamin (Buscopan®, BS-ratiopharm®)

Sympatholytika

Sympatholytika sind Wirkstoffe, welche die Effekte des Sympathikus, eines Anteils des autonomen Nervensystems, abschwächen.

Sympathomimetika

Medikamentengruppe, die die Sympathikusaktivität (Sympatikotonus) anregt und somit unter anderem Blutdruck- und Herzfrequenzsteigernd wirkt.

  • Epinephrin (Adrenalin, Suprarenin®)
  • Salbutamol (Salbutamol Fertiginhalat)

Thrombozytenaggregation...

Thrombozytenaggregationshemmer, auch Thrombozytenfunktionshemmer oder Plättchenaggregationshemmer sind Medikamente, welche die Verklumpung von Blutplättchen hemmen. Sie werden in der Medizin eingesetzt, um die Entstehung von Blutgerinnseln in Blutgefäßen zu verhindern.

  • Acetylsalicylsäure (Aspirin®, Aspirin i.v., ASS, A...)

Thyreostatika

Ein Thyreostatikum ist ein Medikament, das die Schilddrüsenfunktion hemmt und gegen eine Überfunktion der Schilddrüse eingesetzt wird.

Tranquilizer

Tranquilizer sind Psychopharmaka, die eine Beruhigung und neurovegetative Entkopplung bewirken. Sie wirken dabei gleichzeitig angstlösend und beruhigend. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Benzodiazepine, Neuroleptika oder auch Antidepressiva.

  • Diazepam (Valium®)
  • Lorazepam (Tavor® Expidet®)
  • Midazolam (Dormicum®)

Vasodilatatoren

Vasodilatatoren sind Arzneistoffe, die zur Erweiterung von Blutgefäßen führen. Sie werden dazu eingesetzt, den Blutdruck zu senken bzw. seinen Anstieg zu verhindern.

  • Urapidil (Urapidil®, Ebrantil®)

Vasopressoren

Vasopressoren sind Arzneistoffe, die zur Verengung von Blutgefäßen führen. Sie werden dazu eingesetzt, den Blutdruck zu erhöhen bzw. sein Absinken zu verhindern.

  • Epinephrin (Adrenalin, Suprarenin®)

Virostatika

Medikamente die hemmend in den Vermehrungs- / Freisetzungsprozess von Viren eingreifen. Sie dienen der Therapie / der Prävention viraler Erkrankungen (z.B. Influenza). -> Amantadin (Influenza-A / Parkinson)

Vitamine

Vitamine sind organische Verbindungen, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann.

  • Thiamin (Vitamin B1) (Vitamin B1-ratiopharm® 50 mg/m...)

Zuckeraustauschstoffe

Zuckeraustauschstoffe sind süß schmeckende Verbindungen, meist Polyole, die einen geringeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben als Haushaltszucker, da sie Insulin-unabhängig verstoffwechselt werden.

  • Glukose (Glucose 40% (G40, G20, G10, G5...)
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