Verfahrensstandards im Rettungsdienstbereich Main-Kinzig-Kreis
Lokale Vorgaben des ÄLRD MKK entsprechend §4 Abs. 2 Nr. 2c NotSanG.
Lokale Vorgaben des ÄLRD MKK entsprechend §4 Abs. 2 Nr. 2c NotSanG.
Kompetenzniveau MKK
- Status epilepticus und zerebrale Krampfanfälle
- Analgosedierung bei beatmetem Patienten
- Angst, Erregungs- und Spannungszustände
- Allergie/Überempfindlichkeit gegenüber Benzodiazepinen
- Ateminsuffizienz (schwere Atembeschwerden)
- Schlafapnoe-Syndrom
- Leber, oder Niereninsuffizienz
- Myasthenia gravis (krankhafte Muskelschwäche)
- Abhängigkeitsanamnese (Arzneimittel, Alkohol, andere Drogen)
- akute Intoxikation mit zentral dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Schlaf- und Schmerzmitteln oder Psychopharmaka
- Schwangerschaft (strenge Indikationsstellung!)
Intravenös:
- Initial 0,15-0,3mg/kg KG (i.v.)
- Erwachsene: 2,5-5 mg (i.v.)
Rektal:
- 5mg bei Körpergewicht < 15 kg
- 10mg bei Körpergewicht > 15 kg
Hemmung der GABA-Übertragung und Dämpfung des zentralen Nervensystems (ZNS)
- sedativ (beruhigend)
- antikonvulsiv (krampflösend)
- anxiolytisch (angstlösend)
- muskelrelaxierend
- Atemdepression bis Apnoe
- Bewusstseinstrübung bis Bewusstlosigkeit
- Übelkeit, Erbrechen
- Schläfrigkeit, Schwindelgefühl
- hohes Suchtpotential
- minimal Blutdrucksenkend
- Paradoxe Reaktion (vor allem bei älteren Patienten und bei psychoaktiver Begleitmedikation)
- ZNS-Dämpfung wird verstärkt durch zentral dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Schlaf- und Schmerzmitteln oder Psychopharmaka
- Wirkverstärkung von Muskelrelaxanzien und Phenytoin
Informationen
Rettungsdienstbereich
Main-Kinzig-Kreis
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Zugehörige
Algorithmen und Medikamente
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