Oxytocin
Verfahrensstandards im Rettungsdienstbereich Main-Kinzig-Kreis
Lokale Vorgaben des ÄLRD MKK entsprechend §4 Abs. 2 Nr. 2c NotSanG.
Lokale Vorgaben des ÄLRD MKK entsprechend §4 Abs. 2 Nr. 2c NotSanG.
Kompetenzniveau MKK
- Postpartale Blutung
- Uterusatonie
- Long-QT-Syndrom
- Kardiovaskuläre Störung
- 5 I.E. langsam i.v. oder als Infusion
- Kontraktion der Uterusmuskulatur
- Fördert Plazentalösung
- Reduziert postpartale Blutung
- Starke Wehentätigkeit
- Herzrhythmusstörungen
- Hypertonie
- Übelkeit
- Vorzeitige Einleitung der Geburt
- Einleitung der Geburt nach vorzeitigem Blasensprung
- Geburtshindernisse
- Querlagen
- vorangegangener Kaiserschnitt oder Uterus-OP
- vorzeitige Plazentalösung
Zur Geburtseinleitung: 1-2 IE/Min. i. v., ggf. Steigerung
Nachgeburtsperiode: 3-5 IE langsam i. v.
Hinweis
- CAVE: Präklinische Anwendung grundsätzlich nach der Geburt
Auslösung bzw. Verstärkung von Uteruskontraktionen über Membranrezeptoren in den glatten Muskelzellen der Uteruswand (Myometrium).
- Blutdruckabfall mit reflektorischer Tachykardie (bei schneller Injektion)
- antidiuretischer Effekt
- bei Überdosierung uterine Tetanie
Hypertonie bei gleichzeitiger Gabe eines Vasopressors (z. B. Ephedrin)
Informationen
Rettungsdienstbereich
Main-Kinzig-Kreis
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Zugehörige
Algorithmen und Medikamente
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