Vollelektrolytlösung VEL
Verfahrensstandards im Rettungsdienstbereich Main-Kinzig-Kreis
Lokale Vorgaben des ÄLRD MKK entsprechend §4 Abs. 2 Nr. 2c NotSanG.
Lokale Vorgaben des ÄLRD MKK entsprechend §4 Abs. 2 Nr. 2c NotSanG.
- Offenhalten des i.v.-Zugangs
- Volumenmangelschock
- Patienten mit Niereninsuffizienz (Dialysepatienten)
- Bei bestehender Hyperkaliämie kann die Zufuhr von zusätzlichem Kalium zu schweren Herzrhythmusstörungen führen. Daher auf NaCl 0,9% ausweichen.
- Vorsicht bei Patienten mit Herzinsuffizienz, Lungenödem oder Überwässerung
- Offenhalten des i.v.-Zugangs:
langsam tropfen lassen, max. 2000 ml - Volumenmangelschock:
im Schuss laufen lassen, ggf. Druckinfusion
Konzentration
InfusionslösungVorbereitung
Eine VEL ist isoton. Sie enthält die wesentlichen Elektrolyte des extrazellulären Raumes in physiologischen Mengenverhältnissen (Natrium, Chlorid, Kalzium, Kalium, Lactat).
Infusionen werden für die Zufuhr von Elektrolyten und Wasser, als Flüssigkeitsersatz und als Trägerlösung für Medikamente eingesetzt.
Bei fehlinterpretierter Indikation drohen Überwässerung mit dekompensierter Herzinsuffizienz und
Lungenödem
Informationen
Rettungsdienstbereich
Main-Kinzig-Kreis
Main-Kinzig-Kreis
Zugehörige
Algorithmen und Medikamente
Algorithmen und Medikamente